Victims – „Sirens“ (Tankcrimes)

Victims - SirensIn meine Facebooktimeline wurde von irgendeiner Seite, die ich abonniert hatte die Info gespült, daß die „Victims“ anläßlich ihres neuen Albums einen Song vorab veröffentlichen. Der Song hieß „Errors“ und war durchweg gut, nichts neues, aber die Lust auf mehr wurde geweckt. Etwas später posteten die Leute von D-Beat Beater noch einen Song, „Walls“, der eher so ¯\_(ツ)_/¯ war. Im Text dazu stand daß das neue Album „Sirens“ heißen soll und am 15. April via Tankcrimes erscheinen soll. Innerlich dachte ich, daß die Victims ja echt sehr fleißig sind, denn mir kam es so vor, als sei das Vorgängeralbum „A Dissident“ vor maximal zwei Jahren erschienen. Im Text stand aber daß das schon vier (!) Jahre her ist. Da war ich etwas schockiert. Vier Jahre? Vier! Wow, wie die Zeit vergeht! Was in dieser Zeit alles passiert ist!
Als Fan wollte ich das Album unbedingt haben. Auf der Webseite von Tankcrimes wurde die CD zum Preorder Preis angeboten. Einziger Wehrmutstropfen waren die 5 $ Versandkosten nach Europa, da Tankcrimes in Oakland, Kalifornien, USA ansässig sind. Vielleicht hätte ich auch warten sollen und die CD in Europa bestellen, damit die nicht um die halbe Welt gekarrt werden muß. Ich gebe zu ich war etwas geblendet, denn das Album gab es noch als Download dazu. Ein paar mal geklickt und schon war alles mittels PayPal abgeschlossen. Der Hammer war, daß der Download sofort verfügbar war und nicht erst am 15. April!!! Vielleicht bin ich auch etwas naiv, aber ein Release Datum gilt wohl nur für physische Tonträger. Mittlerweile konnte ich „Sirens“ ausführlich anhören und direkt mit dem Vorgänger „A Dissident“ vergleichen.

Nach dem ersten hören kam es mir so vor, als ob man mehr oder weniger da weiter gemacht hat, wo man mit „A Dissident“ aufgehört hat: Schneller D-Beat-/Crust-/Skandicore. Wie sooft liegt der Teufel im Detail. Im Vergleich zum Vorgänger ist der Sound insgesamt tiefenlastiger. Dafür zeichnet Brad Boatright (Audiosiege Mastering, From Ashes Rise) verantwortlich, denn der saß wohl an den Reglern. Brad scheint momentan sehr gefragt zu sein, hoffentlich leiden „From Ashes Rise“ da nicht drunter. Auffällig sind auch die Songtitel, die jeweils nur aus einem Wort bestehen: 1. Walls, 2. Errors, 3. Reverse, 4. Seven, 5. Storm, 6. Turn, 7. Promises, 8. Heal, 9. Sirens, 10. Behind, 11. Questions, 12. Ashes. Bis auf den letzten Song ist das Tempo recht flott. Dies hat dazu geführt, daß ich in den letzten Tagen mit dem Fahrrad recht schnell von „A“ nach „B“ gekommen bin. An den „Victims“ fasziniert mich, was sie aus dem eigentlich etwas begrenzten Genre alles herausholen. Wenn die Gitarren nicht hier und dort reduzierte, aber eingängige Melodien spielen, tragen sie zum Rhythmus bei, der vom Schlagzeug getragen, eine Ebene für sich zu sein scheint. Da muß man schon etwas aufpassen, wenn man das auf dem Fahrrad hört, sollte man sich nicht dabei erwischen lassen wie man mit dem Kopf im Rhythmus bangt. 12 Titel 29:07 Minuten, das ist mein Soundtrack für diesen Frühling.

Ab dem 15. April kann ich noch sechs bis 12 Werktage warten bis ich die CD in Händen halten kann. Ich freue mich schon darauf, dann kann ich endlich die Texte lesen und die CD zu meiner „Victims“ Sammlung dazustellen. Mal schauen, wie schnell die nächsten vier Jahre vergehen…

9/10

Facebook / Streaming / Webseite / Blog / Label

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