Slow Bloomer – „Nudity“ (Through Love Rec. u.a.)

Irgendwie schwirren mir beim Betrachten des Albumcovers diese Bilder im Kopf rum, die man im Zusammenhang mit Fotos einer Körperwelten-Ausstellung vor Augen hat. Da bekommt man nämlich das zu sehen, was unter der Haut eines Menschen steckt, nämlich Muskelfleisch, Sehnen, Fettgewebe und Fasern. Ohne Textilbekleidung und ohne schützende Haut ist man quasi nackt, das würde ja dann zum Titel des Debutalbums der Band aus Dresden/Leipzig passen. Keine Ahnung, ob Christian Brix das bei der Gestaltung des Covers im Hinterkopf hatte oder ob ich mal wieder total auf dem Holzweg bin. Jedenfalls hat Christian mit seiner Kunst über Kids Artworks auch schon etliches Zeugs für andere namhafte Bands gestaltet, ein Besuch auf seiner Seite lässt euch deshalb sicher beim durchscrollen reichlich staunen.

Nun, gleich fünf namhafte DIY-Labels haben dieses wahnsinnig gute Album ermöglicht, neben Through Love Records sind noch Miss The Stars Records, midsummer records, Koepfen und Flood Records beteiligt. Dass so viele Qualitätslabel mit im Boot sind, liegt sicherlich nicht alleine daran, dass bei Slow Bloomer Leute von Reason To Care oder Continents mitwirken. Klar, durch das musizieren in diesen Bands haben die Jungs schon reichlich Erfahrung gesammelt, die Slow Bloomer natürlich hörbar zugute kommt.

Da wäre zum einen das ausgetüftelte Songwriting zu nennen, das trotz einer Spielzeit von ungefähr vierzig Minuten keinerlei Langeweile aufkommen lässt. Unter den zehn Songs stechen einige Songs auf Anhieb ins Auge, da sie catchy as fuck sind. Darunter fällt z.B. das geniale Delicate Apathy mit diesen verträumten Gitarrenklängen und den unter die Haut gehenden Gesangsparts, da hat man dann Bands wie z.B. Basement im Hinterkopf. Auch Songs wie das quirlige Salt Or Cyanide oder das gefühlvolle Delta Waves gehen direkt ins Ohr, Sleeping Next To ist auch entzückend. Dann gibt es aber auch Stücke wie On Wings Of Paper Planes, die einige Durchläufe brauchen, bis sie zünden. Trotzdem bleibt das ganze auf einem sehr hohen Niveau, was wahrscheinlich an der unbändigen Spielfreude und den übersprudelnden Ideen der Jungs liegt. Der hohe Anspruch wird übrigens auch textlich weitergeführt, alle Texte sind zudem in lesbarer Schriftgröße abgedruckt. Wenn ihr euch eine punkige Mischung aus gefühlvollem Neo-Grunge, etwas Emocore und sattem Post-Hardcore vorstellen könnt, dann bestellt euch lieber dieses Release, bevor ihr durch den Kauf teurer und vermutlich völlig überbewerteten Auslandsimportscheiben den CO2-Austoß noch weiter in die Höhe treibt.

8/10

Facebook / Bandcamp / Through Love Records


 

Video-Fünfer: Hell & Back, Sorority Noise, Bare Teeth, Hightower, Viva Belgrado

Hell & Back stellen mit Nailed It  einen neuen Song aus ihrem am 30.06.17 erscheinenden Album „Slowlife“ vor. Wie schon das Debut wird das zweite Album der Punkrock Band wieder beim Label Fond Of Life Records veröffentlicht. Schaut doch mal rüber zu den Jungs, vielleicht spielt die Band anlässlich des Releases bei euch um die Ecke.


Sorority Noise wurden mit Ihrem dritten Album „You’re Not As ____ As You Think“ zurecht überall abgefeiert. Jetzt gibts zu No Halo auch noch ein intensives Video zu sehen.


Die französischen Punkrocker Bare Teeth kommen mit einer brandneuen EP namens „First the Town, Then the World“ um die Ecke. Ein Video zum Song Parted Ways haben die Jungs ebenfalls am Start. Und wie bei Franzosen so üblich, geht es hier wiedermal um die Liebe.


 

Auch die französischen Pop-Punks von Hightower haben ein Video zum Song The Party abgedreht, das kommende Album namens „Club Dragon“ wird auch bald erhältlich sein.


Viva Belgrado haben mit Ulises im Jahr 2016 ein saustarkes und intensives Album veröffentlicht. Zum Song Annapurnas gibt es jetzt ein nettes Video zu sehen. Die Band aus Córdoba macht wohl bei der Aktion „Mein schöner Proberaum“ mit?


 

Interview mit Duct Hearts


Nach vielzähligen Split-Veröffentlichungen und zwei EP’s wagt die Münchener Band Duct Hearts den längst überfälligen Schritt und veröffentlicht demnächst ihr erstes Full-Length-Album. Und während das gute Stück namens Feathers im Presswerk auf Vervollständigung wartet, bekam ich das Album zwecks Review schon vorab in digitaler Form zugeschanzt. Da eine Besprechung aufgrund einer reinen Download-Datei nicht alle Bereiche eines physischen Releases auf Vinyl abdecken kann, gefiel mir natürlich der Vorschlag der Band, der Besprechung noch zusätzlich ein paar Hintergründe und persönliche Anekdoten hinzuzufügen. Was lag also näher, als Duct Hearts Frontmann Daniel ein paar Fragen zum Debutalbum zu stellen. Ach so, wer es noch nicht bereits gelesen hat: hier gibt’s die Rezi zu „Feathers„.


Bitte gib unseren Leserinnen und Lesern einen kleinen Abriss über die Entwicklung von Duct Hearts. Da Du Duct Hearts als Solokünstler begonnen hast, war es mir bisher nie so richtig klar, ob Duct Hearts nun ein Projekt mit wechselnden Musikern ist, oder ob man mittlerweile von einer „festen“ Band sprechen kann.

David (Schlagzeug) und ich spielen jetzt seit ca 3 Jahren zusammen. Anfänglich hat uns Franz am Bass unterstützt, da aber klar war, dass er früher oder später nach Südkorea auswandert, war das schon von Anfang an etwas improvisiert, hat uns aber sehr geholfen richtig loszustarten. Jetzt macht er in Seoul ein kleines Studioprojekt namens KOENICH SOUND und hat dort auch unser kommendes Album gemischt und gemastert. 2014 und 2015 haben wir uns die Bassisten unserer jeweiligen Tourpartner Human Hands und Bail „ausgeliehen“, seit Herbst 2015 hat Chris bei uns den Bass um den Hals. Das ist eine verrückte aber auch sehr kreative klassische 3er Kombination.

Ihr habt bisher außer zwei EP’s vorwiegend Split-Releases veröffentlicht. Ich könnte mir vorstellen, dass sich bei Releases auf Albumlänge schon so eine Art Druck aufbaut, ob die eigene Musik auf dieser Länge ebenfalls funktioniert. Hattet ihr solche Gedanken, als ihr das Album in Angriff genommen habt?

Man schreibt schon anders für ein Album, als man es für eine Platte tut, auf der nur 1 Song drauf ist. Wenn ich einen Song für ne Split schreibe, versuche ich meist sehr viele Ideen zu kombinieren, um den Song sehr vielseitig und -schichtig zu machen, so dass er alle Aspekte der Band einfängt. Das sieht man z.B. gut auf der „If you prick us…“ 7“, die so viele verschiedene Ideen in 11 Minuten packt, wie manch anderer Band für ein Album reichen. Das ist mir eigentlich beim Schreiben für die LP leichter gefallen, da man auch mal einen Song machen kann, der etwas aus der Reihe tanzt, also hat man weniger Druck, dass jeder einzelne Song die Band repräsentieren muss, da ja das ganze Album das tun soll, und andersherum macht das ein Album erst spannend, wenn nicht jeder Song gleich klingt. Etwas Druck hab ich mir schon gemacht, vor allem da ich finde, ein Album (gerade in unserem Genre-Mix) sollte schon eine Art Spannungsbogen haben, was nicht ganz einfach ist bei Songs die von 2:30 bis 8 Minuten dauern und sich ja auch schön auf 2 LP Seiten aufteilen müssen. Ich denke, das ist uns ganz gut gelungen, ich hab mir aber immer das Hintertürchen gelassen, dass falls 1 Song nicht so wird wie wir uns das vorstellen oder nicht zum Rest passt wir ihn einfach auf ne Split packen und die Platte im Sinne des Gesamtkonzepts kürzer wird.

Ich vermute mal, dass viele der Songideen von Dir stammen? Wie geht ihr denn beim Songwriting vor?

Das ist ganz unterschiedlich. Den Titeltrack „feathers“ spielen wir z.B. von Anfang an live als Intro. Damals haben wir unsere Sets mit „This has taken way too long“ begonnen, also ein sehr ruhiger Start, vor dem wir etwas Lärm setzen wollten, damit die Gäste merken dass es los geht. Da haben wir viele rhythmische Ideen von David verwurstet, diesen cleanen 7/8 Teil z.B. und das ganze basiert hauptsächlich auf Harmonien von „this has taken“. Irgendwann dachte ich dann, es wäre schade, wenn der Song instrumental bliebe und hatte diese Gesangsidee. Den rockigen 9/8 Teil haben wir dann wieder davor gesetzt, damit wieder etwas lautes vor dem leisen Gesang kommt. Die meisten Songs basieren aber auf einem „Leute ich hab folgende Idee, spielt mal was dazu“ Prinzip von mir, und Arrangements, Längen von Parts und so laufen dann überwiegend recht demokratisch ab, hab ich zumindest das Gefühl. Manchmal hat dann auch jemand eine zusätzliche Idee und wir bauen das ein oder nicht. „Hide“ hatte z.B. ursprünglich ein lautes Intro, das fanden David & Chris blöd, also haben wir es weggelassen, dafür hat der Song dann ein instrumentales Outro gekriegt.

Ihr macht ja mit Duct Hearts vieles selbst, seid tief im DIY verwurzelt. Das ist sicher sehr arbeits- und zeitintensiv. Dabei steckst Du ja auch sicher noch enorm viel Zeit in Dein Label time as a color.  Und um das Ganze zu finanzieren, wirst Du nebenher auch noch einer Lohnarbeit nachgehen müssen. Worauf ich hinaus will: es ist schon sehr schwer, das alltägliche Leben mit Arbeit und Beziehung zu meistern und dazu noch kreativ und künstlerisch tätig zu sein. Wie schaffst Du bzw. ihr das alles, was treibt Dich/euch an?

Das ist richtig, neben Pressungen, Artwork, Merch, Vertrieb, Promo, Booking für duct hearts mache ich das ganze auch noch für einige andere Veröffentlichungen, habe inzwischen auch einen recht umfangreichen Online-Shop und dementsprechend viele Bestellungen zu verpacken, das ganze neben dem Job und Familie unterzukriegen ist oftmals stressig und da bleiben nur wenige Pausen. Ich merke da auch, dass ich das besser organisieren, Aufgaben delegieren und vielleicht auch etwas mehr fokussieren muss. Nach dem Ende meiner vorherigen Band Wishes on a Plane habe ich mich eher auf das Label konzentriert, ohne es dann, als wir mit duct hearts eine richtige Band wurden, wieder etwas einzubremsen. Und nun, da wir die „feathers“ über Broken Silence vertreiben, kommt natürlich noch etwas mehr Arbeit und Verantwortung dazu, ein zweites Format (CD) und mehr Promo. Ich denke das ist ein richtiger und wichtiger Schritt, und wir sind sehr dankbar für diese Chance, da sich unsere Musik relativ schwierig in klassische Genre-Schubladen packen lässt. Da braucht man einfach etwas mehr Aufwand und längeren Atem, um den Hörern das nahe zu bringen. Was mich antreibt ist tatsächlich eine gute Frage…manchmal ist es die bloße Tatsache, dass ich ca 800 verschiedene Platten im Büro stehen habe und die dort nicht für immer bleiben sollen :-D Generell ist es aber wohl eher der Wunsch, seinem Leben etwas Tiefe und Vielseitigkeit und auch Nachhaltigkeit zu geben. Ich habe in meinen jungen Jahren so viel Trost und Zuhause und auch Zauber erfahren, der Zauber, wenn man eine schwer zu kriegende Jimmy Eat World split aus ebay ersteigerte und die dann aus den USA ankam war einfach unbeschreiblich. Vielleicht treibt mich die Hoffnung an, solchen Zauber auch bei anderen zu verursachen, oder zumindest dabei zu helfen.

Das eben angesprochene scheint ja in den Texten ebenfalls ein Thema zu sein. Kannst Du bitte etwas zu den Inhalten sagen? Mir ist aufgefallen, dass die Songtitel alle aus einem Wort bestehen und auch anhand der Songtexte könnte man vermuten, dass eine Art Konzept verarbeitet wurde.

Es ist in der Tat eine Konzeptplatte. Thematisch handelt sie von Familien, und wie sie funktionieren, bzw. oft auch nicht funktionieren. Von Nestwärme, aber auch vom Druck, der oft aufgebaut wird, von Erwartungen, die Kinder davon abhalten können, sich frei zu entwickeln. Auch darum, was Menschen durchleben müssen, und wie diese Erlebnisse Ihre Beziehungsfähigkeit formen. Der Titel „feathers“ steht für mich für die Fragilität eines jeden einzelnen und einer jeden Beziehung, aber auch für die Dankbarkeit für die Menschen im eigenen Umfeld, die so leicht mit nur einem Windstoß in eine andere Richtung hätten getragen werden können.

Diese eine Textzeile aus dem Song Cera „we will make them whisper, we will make them sing“ scheint eine besondere Bedeutung zu haben, er steht sogar in der Auslaufrille der LP geschrieben. Warum steht dieser Satz so stellvertretend für das Album?

Ich denke, so unrepräsentativ der Song vielleicht musikalisch für die LP ist, so repräsentativ ist er inhaltlich. Er beschreibt eine Metamorphose, wie ihn die Daune zur Feder vollzieht. Ich spreche ja in den Liner Notes ganz konkret Kriegstraumata an, wie sie von den meisten Großeltern meiner Generation durchlebt wurden und die die Erziehung ihrer Kinder (also unserer Eltern) maßgeblich beeinflusst haben. Der Song beschreibt den Wunsch, die Hoffnung und Dankbarkeit dafür, dass meine Generation ihre Kinder (weitestgehend) ohne diese Last erziehen kann.

Kannst Du ein wenig vom Entstehungsprozess berichten?

Die Songs haben wir tatsächlich recht gleichmäßig innerhalb der letzten 3 Jahre geschrieben, bzw. eigentlich von Frühling 2014 bis Anfang 2016. Einige Ideen wie das Anfangsriff von Piuma hatte ich schon 2012, manchmal hat man so Ideen, schreibt oder nimmt sie auf und dann liegen sie etwas rum und reifen, bis man sie in einem Song unterbringen kann. Shell haben wir schon im Herbst 2014 geschrieben und im gleichen Jahr auch schon live gespielt (eine Live Version ist als Bonus Track auf der im Frühjahr erschienen Collection CD auf Friend of Mine Records drauf). An Ideen für Spinae habe ich auch sehr lange rumgebastelt, bis ich das ganze in der Probe vorgestellt habe. Die Idee, eine LP zu machen entstand irgendwann Anfang 2015 oder so, nach den Aufnahmen für die ganzen 7“s die 2015/2016 rausgekommen sind. Anfang 2016 hatten wir dann genug Songs und haben uns hingesetzt und an der Vorproduktion gearbeitet, die einzelnen Parts und deren Länge und Geschwindigkeiten festgelegt und dazu geprobt. Anfang August waren wir in den Clang Studios in München um das Schlagzeug aufzunehmen und direkt danach hab ich mich im Proberaum verkrochen, Gitarren und Bass aufgenommen und dann eingesungen. Franz (unser früherer Bassist) hat uns hier viel geholfen, hatte ein zweites Ohr für Mikrofonsignale und wir haben einige  schöne Sachen mit Raummikrofonen gemacht, er hat das Schlagzeug editiert und dann im Herbst/Winter gemischt und gemastert.

Insgesamt gewinnt man den Eindruck, dass auf den neuen Songs die Emoanteile weniger geworden sind und dafür die Post-Rock-Elemente verstärkt in den Vordergrund rücken. Wie siehst Du das? Bisher erinnerte euer Sound ja schon ein wenig an Bands, die im Neunziger-Emo verwurzelt waren, Christie Front Drive und Elliott fallen mir da spontan ein. Was gibt es sonst noch für Einflüsse?

Ich habe manchmal das Gefühl, dass man als Songschreiber oder Künstler allgemein tief in sich die ersten Einflüsse nie von sich schütteln kann, die man hatte, als man mit der Kunst anfing. Zumindest geht es mir so. Dieser Zauber, den man empfunden hat, dieses „wow, so was möchte ich auch machen!“ der einen dazu bewegt hat, die Gitarre in die Hand zu nehmen und so lange zu spielen bis die Fingerkuppen beinahe bluteten, dieser Drang, trotz Schmerz wieder weiter spielen zu wollen. Und diese Einflüsse waren bei mir halt der ganze Mid 90er Kram, Jimmy Eat World, The Get Up Kids, oder die von dir angesprochenen Elliott oder CFD. Andererseits muss ich aber auch sagen, dass wenn ich denn mal zum Musik hören komme, das inzwischen eher Postrock oder Post-Metal Kram ist, das fing schon zu Ende von Wishes on a Plane an, als die Mid 2000er Postrock Welle über mich schwappte, Red Sparowes, This Will Destroy You aber dann auch härtere Sachen wie Isis, eine großartige Band, die mich dann auch etwas offener härteren Sachen gegenüber gemacht hat, sowohl musikalisch als auch was die Gesänge angeht. In den letzten Jahren höre ich viel mehr Post Kram mit metalligen Einflüssen, es ging mit Arktika los, die so wunderbar die Brücke zwischen den 3 Genres Emo/Postrock und Metal geschlagen haben, die leider inzwischen ebenfalls aufgelösten Amber und deren Nachfolgeband Yanos, Terraformer, Watered. Gerade Amber und Arktika haben einige Songs auf ‚feathers‘ beeinflusst, manchmal habe ich Angst dass einer kommt und sagt „ey, ihr habt unser Riff geklaut“ :-D In letzter Zeit habe ich Light Bearer entdeckt, und deren „Nachfolgebands“, wie zB Archivist, bei letzteren stören mich manchmal etwas die d-beatigen Parts, aber es sind ja nur wenige Teile und den Rest find ich fantastisch. Vor allem an Light Bearer inspiriert mich die Mythologie und Konzeption, die Alben sind unglaublich spannend und vielseitig und perfekt geschrieben was Spannungsbögen angeht, und die Storyline ist natürlich außergewöhnlich. Das ist schon sehr inspirierend und wird sich bestimmt auch auf unseren nächsten Platten wiederspiegeln.

Was gibt’s zum Artwork zu sagen?

David hat es speziell für die Platte gezeichnet. Ich mag die Tiefe, wie düster aber auch sehr hoffnungsvoll es wirken kann, je nachdem wie man es sehen möchte. Unsere letzten Artworks waren ja allesamt sehr diy, Siebdrucke, Stempel, selbst gefaltet etc… Für die LP wollte ich einen anderen Weg gehen, etwas edler. Die Platte ist in 180g gepresst, eine limitierte Stückzahl gibts in weiß. Schwarze Innenhüllen, klassisches quadratisches Inlay mit Texten, klassische Cover-Sleeves in extra schwerem rauem Karton.

Bisher habe ich die Live-Aktivitäten von Duct Hearts nicht so wahrgenommen. Seid ihr so aktiv wie andere DIY-Bands, so dass es jedes Wochenende auf die Piste geht, oder geht das eher so, dass ihr mal eine Tour wie z.B. der mit Bail oder Human Hands mitfahrt?

Generell ist es von München aus sehr schwierig einfach mal ein Wochenende spielen zu können, da du immer ein Ziel brauchst, was man Freitag nach der Arbeit noch erreichen kann, und da Bayern etwas dünn gesäht ist mit Emo-DIY-Subkultur (es wird mehr, aber dennoch) muss man meist schon 4h fahren, für einen Freitag zu schwer zu erreichen ohne Urlaubstage zu nehmen. Wir wollen das demnächst aber schon öfter versuchen, bisher scheiterte es eher daran, dass wir entweder noch keinen festen Bassisten hatten oder an anderen Projekten gearbeitet haben, wie
Chris einzuüben oder jetzt Songs zu schreiben/aufzunehmen für die LP. Trotzdem haben wir es seit 2014 geschafft, eine Tour pro Jahr und insgesamt ca. 30 Shows zu spielen, wir waren wie erwähnt schon mit Human Hands und Bail unterwegs in Deutschland, Holland, Österreich und Tschechien und vergangenes Jahr haben wir uns sogar bis Dänemark, Norwegen und Schweden hochgewagt. Im Sommer/Herbst werden wir wieder einige Shows spielen.

Du hast vorhin ja von Abgeben und Delegieren gesprochen. Hast Du schonmal überlegt, was Du machen würdest, wenn ein anderes Label den Wunsch äußern würde, etwas von euch auf Vinyl veröffentlichen zu wollen?

Das hängt natürlich davon ab welches Label fragen würde, und was meine Bandkollegen dazu sagen. Ich meine wir veröffentlichen ja schon von Anfang an alle unsere Platten über mehrere Labels, also ist das keine völlig hypothetische Annahme. Natürlich bin ich schon jemand, der gerne alles unter Kontrolle hat, aber das muss ja nicht heissen, dass man die Kontrolle völlig abgibt, wenn man mit einem Label zusammen arbeiten würde, das die Platte alleine rausbringen möchte. Und abseits vom Platte rausbringen gibt es ja noch tausend andere Dinge an Band- und Labelarbeit, oder man steckt die gewonnene Zeit in andere Dinge, Songs schreiben oder Privatleben, das fördert ja auch die Inspiration. Also wenn es das richtige Label ist und man professionell und persönlich auf Augenhöhe zusammenarbeitet wäre meine 1/3 Stimme von duct hearts auf jeden Fall interessiert.

Okay, das waren jetzt mal die Fragen, vielen Dank für das informative Interview! 

Vielen Dank an dich für dein Interesse und deine Mühe. Wir arbeiten ja jetzt schon echt lange zusammen, schon früher beim Borderline Fuckup Blog, es ist schön zu sehen dass es Leute gibt, die bei der Stange bleiben und Musik im Untergrund langfristig unterstützen, denn das hilft der Szene viel mehr als wenn jemand mal 2 Blogeinträge macht und dann wieder keinen Bock mehr hat, eine Szene braucht feste Eckpfeiler, zwischen denen sie ihr Netz spinnen kann, um dann hoffentlich auch jüngere Leute dazu zu bringen, selbst etwas zu machen, sei es n Distro oder Shows oder so, und du / Crossed Letters sind da echt ein wichtiger Bestandteil von, also im Namen aller Bands und Labels für die du dir regelmäßig die Finger wund schreibst: Vielen Dank!


 

 

Villages – „Ill Ages“ (Pike Records)

Das hier ist eine 12inch, die sich nicht auf Anhieb durchschauen lässt, auch wenn die Gestaltung des Releases uns etwas anderes vorgaukelt. Wahnsinn, wenn der Bandschriftzug nicht pink wäre und das Label nicht schwarz, dann könnte man das Ding schonmal locker irgendwo im Wohnbereich verlegen, ohne dass man es jemals wieder finden würde. Aber glücklicherweise sticht der eben erwähnte Bandschriftzug und das schwarze Label im Kontrast zum clearen Vinyl und der durchsichtigen Hülle deutlich heraus. Die Hülle ist dazu noch mit den Texten  und einer kleinen Thankslist bedruckt. Ha, und weil alles durchsichtig ist, kann man auch den auf einen transparenten Sticker gedruckten Downloadcode erkennen, bevor man das gute Stück auch nur sein eigen nennen darf. Vinyl-Fans werden diese Scheibe jedenfalls mit Kusshand entgegennehmen, auch wenn noch gar nicht klar sein sollte, was für Musik darauf zu hören sein wird und der Download-Code bereits benutzt wurde (reine Theorie). Die Texte scheinen übrigens irgendwie in Anlehnung an den Plattentitel geschrieben worden zu sein, so dass man zusammen mit dem Wortspiel eventuell sogar von einer Art Konzeptplatte sprechen kann.

Es war irgendwann Ende Februar, als mir Axel von Pike Records ein Vinylexemplar der Debutscheibe der Dresdner Band Villages – die ich zu diesem Zeitpunkt nicht auf dem Schirm hatte – in Aussicht stellte. Das Ding war zur damaligen Zeit gerade frisch im Presswerk, zur Hörprobe musste deshalb erstmal die 3-Song-Demo herhalten.  Bei manchen Anfragen kann man auch ohne Hörtest schon die Begeisterung des Labelmachers zwischen den Zeilen rauslesen, so dass man ziemlich schnell merkt, dass die Musik ganz genau ins Beuteschema passt. Und klickt man dann die Hörprobe an, ist man doppelt hin und weg. Und ein paar Wochen später wird dann auch noch mit einem exklusiven Soundcloud-Presse-Link das Maul wässerig gemacht, bevor endlich die stoßdicht verpackte Scheibe im analogen Postfach für den ersten oben beschriebenen Eindruck sorgt.

Wenn Vinyl in Aussicht steht, mache ich selten vom Vorab-Stream für die Presse Gebrauch, da halte ich eisern durch. Auch wenn es mir manchmal extrem in den Fingern juckt, war es im Fall der 12inch von Villages genau richtig, erst in die Vinylversion reinzuhören. Bei einem Download-Link wäre der erste Eindruck vermutlich anders ausgefallen. Warum? Kaum setzt die Nadel auf, kommen erste Befürchtungen, dass die Band zwischen Demo und Debut Richtung Techno abgedriftet sein könnte, denn der Opener Pulse beginnt mit einem basslastigen Techno-Gewummer, das dazu noch von wabernden Orgel-Keyboards begleitet wird, deshalb gleich mal Entwarnung. Kommt gut auf Vinyl, auch deshalb, weil sich dazu ziemlich bald kraftvolle Drums und ein pumpender Bass gesellt, so dass man Bands wie z.B. !!! im Hinterkopf hat. Und im letzten Drittel kommen dann sogar noch richtig geile Gitarren dazu, die irgendwo zwischen Shoegaze und Post-Punk/Post-Rock liegen. Eine Instrumental-Platte also? Eher eine Art zu lang geratenes Intro, denn im zweiten Song Midnight Midnight wird es richtig geil, dort tauchen nämlich angenehm gesungene Vocals auf, die von schrammelnden  Gitarren und dynamisch gespielten Drums begleitet werden, bis irgendwann im ersten Drittel so richtig geile Emo-Gitarren (At The Drive-In lassen grüßen) um die Ecke linsen. Mit einem zweiten Instrumental ist dann auch schon nach drei Songs die A-Seite vorbei. Wohlgemerkt: nach kurzweiligen 19 Minuten.

Das Eröffnungsstück der B-Seite rockt dann wieder richtig geil los. Feeble Breed ist neben Midnight Midnight eines der Stücke, vor welchen ich mich tief verbeuge, auch wenn Sober Tactics mit seinem vertrackt treibenden Rhythmus und seinen mehrstimmigen Chören ebenfalls reizend rüberkommt und jede Menge Charme versprüht. Auf fast vierzig Minuten Spielzeit toben sich die drei Jungs jedenfalls ausgiebig aus. Zwischen noisigen Parts, Synth-Pop, Post-Rock-Passagen und Post-Punk-Verweisen strotzen die sieben Stücke vor Experimentierfreudigkeit, so dass auch mal ein Glockenspiel oder leiernde Shoegaze-Gitarren zu hören sind. Hinzu kommt, dass Ill Ages trotz des vielschichtigen und eigenständigen Gebräus verdammt eingängig ist, was man aber erst nach mehrmaligem Hören entdeckt. Wenn ihr euch eine Mischung aus !!!, At The Drive-In, One Man And His Droid, The Cure, PTTRNS und Urban Homes vorstellen könnt, dann solltet ihr dieses Release unbedingt anchecken. Ach ja, Villages gingen übrigens aus der Hardcore-Band Lara Korona hervor, das erklärt den Punk-Background.

8/10

Bandcamp / Facebook / Pike Records


 

Trachimbrod – „Leda“ (Through Love Records)

Seit der letzten Veröffentlichung der schwedischen Post-Hardcore-Band Trachimbrod sind nun auch schon wieder ganze vier Jahre ins Land gezogen. Das war die ebenfalls auf Through Love Rec erschienene Split mit Sore Eyelids. Meine Liebe zu Trachimbrod begann aber mit A Collection of Hidden Sketches, dieses zeitlose Meisterwerk stammt aus dem Jahr 2012. Was hab ich dieses Ding rauf und runtergehört! Shit, und ich hab es bisher auch immer noch nicht geschafft, die Band endlich mal live zu erleben, aber auch auf der aktuellen Tour sind alle Locations viel zu weit entfernt von meinem Wohnort und wenn ihr das hier lest, ist die auch schon wieder vorbei. Das ist der Preis den man zahlt, wenn man in der Provinz bleiben möchte, weil die Großstadt Angst macht, haha.

Viele denken ja, dass A Collection of Hidden Sketches das Debutalbum der Schweden wäre, aber Trachimbrod hießen früher einmal Come Across Trachimbrod und unter diesem Namen wurde bereits ein Album veröffentlicht, das ich aber bisher auch noch nicht gehört habe. Aber wenn man das aktuelle Release mit den insgesamt neun Stücken auf den Ohren hat, will man vorerst nichts anderes mehr hören, dieser Sound ist so unglaublich kraftvoll, melancholisch und steckt voller Verzweiflung, die Gänsehaut wächst stetig, sobald die Nadel die Scheibe berührt. Die Gitarren leiern herrlich schön vor sich hin, die Songs entwickeln eine eigene Dynamik, die Texte verstehe ich leider nicht, da sie auf diesem Release komplett in der Landessprache vorgetragen werden.  Es liegt zwar ein Textblatt bei, so dass man beim Hören der Stücke schon versuchen könnte, sich das ein oder andere zusammenzureimen, aber man wird vom Sound regelrecht hypnotisiert, bis man von einem Noisegewitter-Gefühlsausbruch wieder zurückgeholt wird oder sich indielastige Gitarrenmelodien wie z.B. beim Song Hjärnspöke mäandernd ins Gehör drehen. Nun, die wenigen Worte, die ich mir zusammengereimt habe, lassen auf sehr persönliche Texte schließen.

Aber kommen wir wieder zum Sound: Diese ganze Atmosphäre, wow! Hört das Ding unbedingt auf Vinyl! In einer füheren Plattenkritik schrieb ich mal, dass mich die cleanen Gitarrenparts irgendwie an eine abgedrehtere Version der Indie-Band Beach House im mid-90’s Screamo-Emo-Gewand erinnern würden. Das trifft es eigentlich ganz gut. Obwohl, wo Beach House aber nur langweilig vor sich hinleiern und nach zehn mal hören allmählich echt öde werden, sprudelt bei Trachimbrod unglaubliche Intensität und emotionsgeladene Energie aus allen Kanälen. Das Ding kann man mehrmals hintereinander hören und das auch noch mehrere Wochen lang, das wird nie langweilig. Ganz große Show mal wieder, diese Platte wird ebenso wie A Collection of Hidden Sketches  immer mal wieder in den nächsten Jahren auf meinem Plattenteller landen. Neben Through Love Rec. erscheint die Platte auf Zegema Beach Records und Dog Knights Productions. Haltet euch ran, das hier wird eines der spannendsten Releases 2017 sein!

9/10

Facebook / Bandcamp / Through Love Rec.


 

12inch-Dreier: Oaks, Prisoner, Yurodivy

Oaks – „The Sun Is Too Brilliant“ (Dingleberry u.a.)
Diese einseitig bespielte 12inch entfaltet ihre ganze Schönheit erst auf Vinyl. Ich hab im Vorfeld in die digitale Bandcamp-Version reingehorcht, da fand ich den Sound der Italiener eher ein wenig anstrengend. Sobald man das Scheibchen aber auf dem Plattenteller hat und nach dem Durchlauf der A-Seite keinen Stress mit dem Wenden empfindet, erkennt man, warum diese sechs Songs so besonders sind, auch wenn die Musik anfangs ziemlich am Nervenköstüm nagt. Emogeklimper trifft auf Noise, Freejazz küsst Mathrock, Intensität liebäugelt mit Kunst, vertracktes und rasendes Schlagzeug passt hervorragend zu psychotischen Störgeräuschen. Willkommen in so einer Art Kinsella-Universum! Oaks kommen übrigens aus Apulien. Und diese 12inch ist in Zusammenarbeit der Labels Longrail Records, New Sonic Records, Upwind, Lafine , Sciroppo Dischi, Fisherground, Astio Collettivo, Dingleberry Records , Oh!Dear Records, Dischi Decenti und Lepers Produtcions erschienen.
Bandcamp / Facebook / Dingleberry Records


Prisoner – „Beyond The Infinite“ (Dingleberry Records u.a.)
Das düstere Coverartwork prophezeit bereits, dass es auf diesem Release ziemlich crustig zugehen wird. Und ja, kaum ist die Nadel auf der Rille, dann kommen auch schon Störgeräusche und Rückkopplungen aus den Lautsprecherboxen, die zudem noch zu Beginn von heiserem Gebrüll á la Napalm Death zur Scum-Phase begleitet werden. Obwohl diese erste halbe Minute im Midtempo ohne Drums nur dazu dient, das folgende Crust-Metalcore-Gewitter gebührend anzukündigen. Denn bereits danach knüppelt es gewaltig schnell, aber es kommen auch immer wieder schleppende, im Midtempo angesiedelte Parts mit rein, die dampfwalzend und fast schon sludgeartig keine Gefangenen machen. Brutales Brett! Und nach diesen schleppenden Parts flutscht es bei den fünf Typen aus Richmond/Virginia wieder so, als ob sie sich gerade verdorbenes vegetarisches Chili einverleibt hätten und 30 Sekunden später unter höllisch derben Bauchkrämpfen leidend ihren rekordverdächtigen Sprint auf’s nächstbeste Klo antreten würden. Kennt ihr die Simpsons-Folge, in welcher Homer diesen absurden Chili-Trip durchlebt? Nun, stellt euch das mal etwas düsterer vor, so im Stil des Artworks! Insgesamt sind hier neun Songs drauf, wobei die meisten Stücke  eine für diese Musikspielart eher untypische Songlänge besitzen. Am Release sind die Labels Forcefield Records und Suspended Soul Tapes And Records beteiligt.
Bandcamp / Facebook / Forcefield Records


Yurodivy – „Aphos“ (Dingleberry u.a.)
Das Artwork dieser 12inch zeigt wieder mal sehr deutlich, warum man Musik eigentlich nur auf Vinyl genießen sollte. Das Cover sieht in der digitalen Version zwar auch gut aus, aber auf dem edel wirkenden dicken glatten Gatefold-Karton entfaltet die Zeichnung ihre volle Schönheit. Die 12inch-Hülle ist nicht nur vorne hübsch bedruckt, auch die Rückseite ist mit einer im gleichen Stil angefertigten Zeichnung verziert, dazu sind in der Innenseite die Texte zu lesen, die in elf Kapitel unterteilt sind. Für jeden Song ein Kapitel, das kürzeste dauert 1:30 Minuten, das längste fast 9 Minuten. Da kann man schon von einer Konzeptplatte sprechen, die Texte mitsamt Artwork dringen jedenfalls in die dunklen Regionen des Ozeans vor, in welchem nur noch ganz fürchterliche Monster Überlebenschancen haben. Die erzählte Geschichte lässt dabei reichlich Raum für Interpretationen, zudem birgt die musikalische Begleitung dazu die nötige Abwechslung. Yurodivy kommen übrigens aus Frankreich und haben wohl auch schon vor diesem Debutalbum zwei EP’s veröffentlicht, in die ich aber noch nicht reinhorchen konnte. Nun, falls ihr jetzt denkt, dass Yurodivy sicher französischsprachigen Screamo machen, muss ich euch leider enttäuschen. Straßburg ist aber auch nicht wirklich eine Screamo-Hochburg, trotzdem ist diese Screamo-Note im Sound der Jungs deutlich vorhanden, wenn auch nur auf den zweiten Blick. Die elf Stücke strotzen vor dissonant gezockten Gitarren, vertracktem Schlagzeug, selbstzerstörerischem Gekeife und knödeligem, wummernden Bassgefurze. Boah, was ein Gehacke! Aber bevor das Ganze in einer Lärmorgie mündet, kommen auch immer wieder leise Momente oder Passagen mit Spoken Words mit rein, die fast hypnotisch wirken und mantra-artig und kontrastreich dafür sorgen, dass der Sound aus dem üblichen Screamo-Einheitsbrei heraussticht. Stellt euch eine Mischung aus Planes Mistaken For Stars, frühen Stretch Arm Strong (Gesang), Stressball, Painted Wolves und eben minimalem Franzosen-Screamo vor, dann habt ihr ungefähr ein Bild. Aber lasst euch sagen: Das Ding auf dem Plattenteller und die Hülle in der Hand sorgt dafür, dass ihr spätestens nach dem zweiten Durchlauf nach Live-Action lechzen werdet. Vermutlich haben sich Yurodivy nach der russischen Variante des Narren in Christo (Jurodiwy) benannt. Surft doch mal bei Wikipedia und informiert euch, während ihr den Klängen von Aphos lauscht.Ach so, die Labels: WOOAAARGH, Maniyax, Skatepizza, RAD, Itawak Records, Dead Stallion & The Battalion Million, Dead Punx Records und Dingleberry Records.
Bandcamp / Facebook / Dingleberry Records