Fanzine-Review: Provinzpostille #5a

Im Vorwort zur Ausgabe 5a der Provinzpostille erfährt man, dass in diese für Winter 2017 geplante Ausgabe um Längen mehr Arbeit und Zeit investiert wurde, als für die bisherigen Ausgaben. Die leichte Verschiebung des Erscheinungstermins (April 2019) hatte ihre grausamen Gründe. Man kennt das ja selbst. Da hat man etwas fast schon fertig, dann tauchen technische Probleme auf: die Festplatte raucht ab, oder man ändert was am Passwort und kommt nicht mehr an die Dateien auf der Festplatte ran, so wie das bei Felix der Fall war. Passwort-Panne bei der Provinzpostille! Potzblitz, was für ’ne Headline! Im Text könnte man dann drüber sinnieren, warum Punks solche Schwierigkeiten in Sachen Sicherungskopien und Passwortvergabe haben. Jedenfalls nahm Felix die ganze Arbeit nochmals kämpferisch in Angriff, so dass man mit der Ausgabe 5a mehrere Stunden Lesevergnügen hat. Und endlich hat sich Felix auch von den nervigen Zeilenumbrüchen der vergangenen Ausgaben verabschiedet, so dass das Ganze lesefreundlicher geworden ist.

Diesmal lautet das Motto ‚Transparenz‘. Die Umschlagsgestaltung gefällt schon mal ordentlich, hier gibt’s ein Wimmelbild im Comic-Stil von Bewbyx zu bestaunen. Einen Tapesampler (auch anzuhören auf Bandcamp) gibt es auch wieder, selbst ein Gimmick in Form eines herausnehmbaren Posters, bei dem bei der Gestaltung nochmals das Thema Transparenz aufgegriffen wurde, ist vorhanden. Neben den geführten Interviews gibt es auch ein paar persönliche Stories, hier gefällt besonders der Tourbericht der Notgemeinschaft Peter Pan. Kleine Schlaumeier-Korrektur: Zürich liegt nicht am Bodensee sondern am Zürisee. Besonders gefreut hat mich hier die Erwähnung von Fire Ants From Uranus, einer Band aus meinem regionalen Bekanntenkreis. In einem anderen Beitrag geht es um das Videothekensterben. Darüber hab ich mir auch schon Gedanken gemacht, ihr wisst ja: streamen ist das neue Fliegen, so CO2-technisch gesehen. Ein weiterer Artikel hinterfragt, ob man in der heutigen Zeit überhaupt noch Rezensionen braucht. Meine Meinung dazu kennt ihr ja!

Bei den Band-Interviews freute ich mich natürlich besonders über das lockere Geplauder mit Zol von meinen Buddies Hell & Back. Bei allen interviewten Bands lässt sich übrigens ein gemeinsamer Nenner erkennen: alle machen das aus reiner Leidenschaft, aus Spaß an der Freude. Mit einer Band finanziell gerade mal so eben rauszukommen, wird immer schwieriger, dazu kommen etliche störende Faktoren wie die immer knapper werdende Zeit, familiäre und berufliche Verpflichtungen, räumliche Trennungen. Umso wichtiger ist es also, dieses Ding am Laufen zu halten! Und sowas geht z.B. bestens mit einem DIY-Printzine wie der Provinzpostille, in welchem ebenso viel Herzblut und Leidenschaft steckt. Die interviewten Bands dieser Ausgabe haben jedenfalls alle was zu sagen, ich hab mir alles durchgelesen, auch wenn mir viele der Bands bisher unbekannt waren oder der Sound einer Band von mir nicht unbedingt abgefeiert wird. Ach so, die Bands: Drunk Motorcycle Boy, Litbarski, Pascow, Notgemeinschaft Peter Pan, Herr Paulsen und das Zeitproblem, Drei Affen, Front, Hell & Back, paddelnohnekanu.

Bandcamp / ProvinzPostille


 

Hell & Back – „B-Sides“ (Flying Penguin Records)

Dieses Jahr im April veranstalteten Hell & Back in ihrer Heimatstadt Stuttgart anlässlich ihres siebten Bandgeburtstags das Hellfest, dem ich leider nicht beiwohnen konnte. Netflix war nicht schuld, hab das nicht. Der Weg ist mir mittlerweile einfach zu weit. Lieber kommt der Berg zum Propheten, sag ich mir da. Naja, trotzdem war ich ein wenig geplättet, dass ich keine der extra für dieses Event auf dem bandeigenen Label releasten 7inches abgreifen konnte. Umso erfreulicher ist es natürlich für mich, dass die limitierte 100er Auflage noch nicht restlos vergriffen ist und mir zwecks Besprechung sogar ein Exemplar per Post zugespielt wurde. Slowlife funktioniert also irgendwie doch, welch Freude!

Und das Ding liegt richtig schwer in der Hand. Die 7inch ist mit einem dicken Falt-Karton in der stabilen PVC-Hülle jedenfalls gut verpackt, im Inneren finden sich dann die Texte und ein paar Infos zum Release. Diesmal stammt das Artwork nicht von Mara Piccione, Luka Grey Days hat die Illustration entworfen. Ob der beigelegte Schwarzmahler-Patch regulär zum Release gehört oder einfach nur augenzwinkernd zur Bestechung beigefügt wurde? Egal, das Ding sieht geil aus und wird natürlich irgendwo aufgenäht! Die Songs stammen übrigens aus verschiedenen Aufnahmesessions aus den Jahren 2016 und 2017, wurden aber allesamt von Jack Shirley/Atomic Garden gemastert.

Und während man beim Opener direkt Lifetime, Weston, Black Train Jack, Dag Nasty und Bad Religion im Ohr hat, findet man sich im kommenden Song unmittelbar in der eigenen missratenen Jugend wieder: Liebeslied! Eine Coverversion! Wahnsinn, die Toten Hosen! War schon ’ne geile Zeit damals! Der Song ist aus der Zeit, als die Toten Hosen hier bei mir um die Ecke in ’ner alten Bruchbude für uns Landjugend-Punks gespielt haben und der Eintritt gerade mal fünf Mark kostete. Bauernpogo in üblen Klamotten, echt gruselig! Wir sahen damals echt fieser als die Toten Hosen selbst aus, was ja auch keine unüberwindbare Leistung war. Naja, auch wenn man die Hosen über all die Jahre aus den Augen verloren hat und sich ab und zu fremdschämen musste – die Klamotten waren nur selten dafür verantwortlich-, so waren doch eigentlich alle Platten bis zur Horroshow echt Bombe. Opelgang, Damenwahl, Unter Falscher Flagge! Yeah! Der Song Liebeslied ist jedenfalls vom Text her immer noch zeitlos gut und zudem ist er gespickt von unheimlich vielen Erinnerungen (siehe oben). Obendrein merkt man, wieviel Spaß er der Band bereitet, inklusive dem kleinen Patzer an der Gitarre. Die Spielfreude und die Leidenschaft der Jungs spiegelt sich auch auf den eigenen Songs der B-Seite wieder. Gut, dass sich die Stuttgarter dazu entschlossen haben, diese Songs nicht auf irgendwelchen Bändern verstauben zu lassen. Ich könnte mich mal wieder total reinlegen und trete mir selbst kräftig in den Arsch, weil ich das Hellfest mal wieder völlig Slowlife-mäßig versäumt habe.

8/10

Facebook / Bandcamp


 

Hell & Back – „Slowlife“ (Video)

Die Jungs von Hell & Back bescheren uns mit einem tollen neuen Video zum Song Slowlife, in dem tonnenweise Arbeit, Herzblut und ganz viel Liebe zum Detail drin steckt. Das drollige Ding erscheint gerade rechtzeitig, um noch ein paar unentschlossene Menschen vom Sofa zu locken, wenn die Stuttgarter Ende Oktober mit den Resolutions auf Tour gehen. Hier mal die Tourdaten:

27.10. Rorschach (CH) @ Treppenhaus
28.10. Wangen @ Tonne
29.10. Stuttgart @ Kap Tormentoso
30.10. Zürich (CH) @ Hafenkneipe


 

Hell & Back – „Slowlife“ (Fond Of Life)

Manchmal verliert man ja ein wenig den Bezug zu Zeit und Raum. Kaum zu glauben, dass die erste Demo-EP der Stuttgarter Punkband Hell & Back auch schon wieder sechs Jahre auf dem Buckel hat. Wahnsinn! Wahnsinn gerade auch, wenn man bedenkt, dass sechs Jahre eigentlich gar keine lange Zeit ist. Nun, in dieser Zeit ist trotzdem einiges passiert. Auf die erste Demo-EP folgte eine schicke 7inch, das vielseitig gelobte Debutalbum Heartattack und die wahnsinnig tolle Split 12inch mit Perfect Youth. All diese Releases trugen dazu bei, dass Hell & Back mittlerweile zu einer beachtlichen Größe in der heimischen Punk/Hardcore-Szene herangewachsen sind. Nach unzählig geilen Liveshows, von welchen ich selbst etliche besucht habe und jedes Mal begeistert war, erscheint nun also das zweite Album der sympathischen Jungs, die auch schon vor Bandgründung mit verschiedenen anderen Bands wie z.B. Comecloser oder Morethanever für reichlich Furore in der Szene sorgten.

Wie bereits auf den drei vorangegangenen Veröffentlichungen wurde erneut die von mir sehr geschätzte Künstlerin Mara Piccione fürs Coverartwork angeheuert. Diesmal ist das Artwork aber nicht so ganz durchschaubar und lässt reichlich Platz für Interpretationen. Das Farbenzusammenspiel und die Formen sehen aber trotzdem dufte aus. Überhaupt fällt auf, dass Mara Piccione in letzter Zeit häufiger mit Form und Farbkontrasten spielt. Vielleicht hat das Ganze auch einen Bezug auf den Albumtitel? Entschleunigung und Minimalismus sind ja auch beliebte Stilelemente in der Kunst. Aber wahrscheinlich verbirgt sich hinter dem Cover eine ganz andere Geschichte. Es könnte z.B. sein, dass Mara ihrer kleinen Tochter Schere, Kleb und Papier in die Hände gedrückt hat. Natürlich mit der Bitte, ein paar schöne Formen auszuschneiden. Haha, eher nicht! Schaut mal auf ihrer Seite vorbei, da werdet ihr so ziemlich geiles Zeug entdecken (eines ihrer Plakate hatte neulich sogar ’nen kurzen Auftritt in einem Tatort auf der ARD). Nachdem man die Texte und die Musik ausgiebig eingeatmet hat, grübelt man natürlich weiter über das Cover. Plötzlich schwirren auch abwegige Gedanken im Geiste herum. In den hintersten Gehirnregionen erinnere ich mich z.B. an eine Tier-Doku, in der mich ein schwarzer Drachenfisch mit scharfem Gebiss für den Rest meines Lebens daran hindern wird, in irgendwelchen trüben Gewässern ein Bad zu nehmen. SchniSchnaSchnappi!

Nun, das mir vorliegende Besprechungsexemplar wiegt zwar gegenüber der schwarzen 180g-Ausgabe nur leichte 140g, dafür punktet die durchsichtige Aperol-Sprizz-Vinyl-Optik. Oder ist das Rosé? Keine Ahnung, denn spätestens, wenn die Nadel aufsetzt, fischt man nervös das Textblatt heraus, um die intelligenten, gesellschafts- und kapitalismuskritischen Lyrics zu studieren, die mit viel Sarkasmus angereichert sind. Wir leben in verrückten Zeiten, Intoleranz, Hass und Gewalt sind so verbreitet wie noch nie, permanente Angst und Stress machen das Leben auch nicht unbedingt angenehmer. Deshalb: Entschleunigung, yeah! Genau das predige ich seit Jahren! Einfach mal die 5 gerade sein lassen, sich keinen Kopf um morgen machen. Ich muss heut nicht zur Arbeit, zum Skaten bin ich irgendwie auch zu faul. Mal wieder was lesen, das Smartphone ausschalten, Dinge machen, die Glück hervorrufen. Deinen Mitmenschen auf der Straße ein Lächeln schenken. Mal wieder die geile Weston anhören, Black Train Jack ebenso, Lifetime und Grey Area. Die verstaubte Gitarre durch einen kräftigen Pusteblumen-Puster vom Staub befreien. Einfach erstmal ohne Strom und Amp rumklimpern…und Minuten später einstöpseln und volle Pulle auftdrehen! Wenn das alle Leute dieser Erde machen würden, dann hätten wir sicher bessere Nachrichtensendungen mit weniger Hass und Gewalt. Und nicht zu vergessen: mit Hell & Back auf den Ohren breit grinsend durch die Fußgängerzone schlendern!

Wie dem auch sei, Hell & Back klingen anno 2017 noch besser, als sie es bisher schon getan haben. Die zwölf Songs zünden spätestens nach dem zweiten Durchlauf ein gigantisches Punkrock-Feuerwerk! Songs wie der Opener Treasure Chest, das mitdtempolastige Nailed It, das geniale Fiction & History oder das hymnenhafte Cringer stechen besonders hervor und auch der Rest des Albums ist catchy ohne Ende und lässt kein Auge trocken. Da wird im Pit sicher in Zukunft noch mehr Bier verschüttet! Die Gitarren fetzen hochmelodisch und verspielt, während die Drums treibend nach vorne gehen und der Bass munter knödelt, was das Zeug hält. Und darüber die unverkennbar hohe und kraftvolle Stimme von Sänger Vuki, die an manchen Stellen mit mehrstimmigen und hymnenartigen Bandchören unterstützt wird. Allerfeinste Sahne! Der Sound kommt absolut klar und druckvoll aus den Lautsprechern, jedes Instrument hat seine Daseinsberechtigung. Das Mastering hat diesmal Jack Shirley/Atomic Garden erledigt und wie ihr auf diesen Seiten schon öfters lesen konntet, hat er dies erneut mit Bravour gemeistert. Ich liebe den satten Sound, der trotzdem noch eine gesunde Portion Dreck drin hat. Hell & Back katapultieren sich mit diesem Album definitiv noch weiter an die Speerspitze der deutschen Punkszene. Slowlife ist ganz großes Kino! Und auch wenn man jeden Bissen 30 Mal kauen sollte, bevor man ihn runterschluckt: dieses Ding sollte man hastig und mit gierig starrenden Augen verschlingen, so dass man sich nach 3-4 mal Nachschöpfen richtig fertig auf dem Sofa ein Verdauungsschläfchen genehmigen kann.

9/10

Facebook / Bandcamp / Fond Of Life


 

Video-Fünfer: Hell & Back, Sorority Noise, Bare Teeth, Hightower, Viva Belgrado

Hell & Back stellen mit Nailed It  einen neuen Song aus ihrem am 30.06.17 erscheinenden Album „Slowlife“ vor. Wie schon das Debut wird das zweite Album der Punkrock Band wieder beim Label Fond Of Life Records veröffentlicht. Schaut doch mal rüber zu den Jungs, vielleicht spielt die Band anlässlich des Releases bei euch um die Ecke.


Sorority Noise wurden mit Ihrem dritten Album „You’re Not As ____ As You Think“ zurecht überall abgefeiert. Jetzt gibts zu No Halo auch noch ein intensives Video zu sehen.


Die französischen Punkrocker Bare Teeth kommen mit einer brandneuen EP namens „First the Town, Then the World“ um die Ecke. Ein Video zum Song Parted Ways haben die Jungs ebenfalls am Start. Und wie bei Franzosen so üblich, geht es hier wiedermal um die Liebe.


 

Auch die französischen Pop-Punks von Hightower haben ein Video zum Song The Party abgedreht, das kommende Album namens „Club Dragon“ wird auch bald erhältlich sein.


Viva Belgrado haben mit Ulises im Jahr 2016 ein saustarkes und intensives Album veröffentlicht. Zum Song Annapurnas gibt es jetzt ein nettes Video zu sehen. Die Band aus Córdoba macht wohl bei der Aktion „Mein schöner Proberaum“ mit?


 

Highlights des Jahres 2015

halloWährend man bei manchen Schreiberkollegen und Kolleginnen bereits im November die Jahresbestenlisten lesen konnte, haderte ich wie jedes Jahr mit mir, ob es überhaupt nötig ist, eine Best-Of-Liste zu posten. Abgesehen von den „Zwischen-den-Jahren-Veröffentlichungen“ sind mir sicher auch dieses Jahr wieder etliche hochkarätige Scheiben durch die Lappen gegangen, darum ist dieses Jahreslisten-Ding für einen Zwangsneurotiker wie mich eigentlich das totale Horrorszenario. Naja, das Jahresende bietet aber irgendwie immer die Gelegenheit, sich in aller Form bei etlichen Leuten zu bedanken und wenn man schonmal dabei ist, kann man das Ganze doch ganz unverfänglich mit ein paar Veröffentlichungen ausschmücken, die während des Jahres ans Herz gewachsen sind. Okay, dann halt dieses Jahr eine wirklich klitzekleine Liste mit ganz auserwählten Sachen…Hmmm, erstmal damit angefangen, kommt man dann doch auf den Geschmack: deshalb weiter unten eine -ähem- „kleine“ Auswahl an Songs, die auf keinem Mixtape fehlen sollten. Ach so, das ist dann mal wieder typisch ich: wenn ich mal anfange, dann neige ich etwas zur Übertreibung…

Nun denn, als ich im Mai nach dem Ende von Borderline Fuckup mit Crossed Letters begonnen habe, hätte ich niemals erwartet, dass die Seite einen solchen Zuspruch erfahren würde. Wow! Mein unendlicher Dank geht an dieser Stelle natürlich in erster Linie raus an euch Leserinnen und Leser, auch wenn ich mir nicht hundertprozentig sicher bin, ob ihr mein Geschwafel überhaupt lest oder nur auf die Bandcamp-Links klickt und dabei der Meinung seid, dass es heutzutage doch total ausreichend ist, den Stream/DL-Link und die Musikrichtung zu posten. Also drauf geschissen, dass überhaupt jemand von der Seite Notiz nimmt und die vorgestellten Bands und Labels ancheckt, bedeutet mir so unglaublich viel, darum mach ich das ja. Denn dass es Labels und Bands gibt, die nicht nur die „großen“ Print-Zines oder etablierten Online-Zines im Auge haben und meine popelige Wenigkeit mit Vinyl, Tapes, CD’s, Digital-Downloads, Aufklebern und sogar Büchern und Shirts ausstatten, gibt mir den Glauben an eine funktionierende und gesunde DIY-Szene voller verrückter und herzenslieber Menschen zurück. Und deshalb bin ich mir auch sicher, dass es genügend Leute da draußen gibt, die genauso fühlen und denken wie ich. Tausend Dank euch allen!

Natürlich würde sich fürs Jahresende auch eine Statistik anbieten, aber für irgendwelche Auswertungen bin ich gerade zu faul. Verwundert musste ich feststellen, dass der Beitrag mit den wenigsten Leserklicks ausgerechnet die Buchvorstellung von Thees Uhlmanns Roman „Sophia, der Tod und ich“ ist. Wird also doch nichts mit der Karriere als Literaturkritiker. Auch klickmäßig ganz weit hinten war die Rubrik „Mottenkiste (Parades End)„, weshalb ich mich dazu entschlossen habe, nur noch rechts oben auf der Seite von Zeit zu Zeit ’ne andere Platte zu verlinken. Seit fast zwei Wochen ist das Inward Flowering von Serene, auf diesen Link hat übrigens bis jetzt noch keine Sau geklickt, hehe. Gerne hätte ich euch eine Best-Of der ungewöhnlichsten Suchanfragen präsentiert, aber da sieht es bisher mager aus. Es hat sich lediglich mal jemand auf die Seite verirrt, der wissen wollte, wie man den Namen Daïtro ausspricht. Hmmm, um hier Lösungen zu präsentieren: ich glaube, das spricht man so aus, wie man es schreibt, mit einem etwas in die Länge gezogenen i.

So, nun also zu den Listen, bei denen natürlich wieder einige sagenhafte Veröffentlichungen meinem von Jahr zu Jahr wachsenden Gedächtnisverlust zum Opfer gefallen sind. Und natürlich der vekackten Zwischen-den-Jahren-Problematik. Ich hoffe, ihr verzeiht mir. Weiterlesen